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Parameter-Buffer

Der Parameter-Buffer kann numerische Werte zwischenspeichern, der Buffer wird in der Dokumentation als "Stack" bezeichnet, das stimmt aber nicht, die Reihenfolge der Datenentnahme wird wie folgt beschrieben: "When retrieving values from the parameter buffer, the oldest values are retrieved first". Dies bezeichnet man als First-In-First-Out Prinzip und entspricht der Datenstruktur "Warteschlange". Man schiebt die neue Werte von "links" in die Warteschlange und nimmt Werte von "rechts" aus der Warteschlange. Der Vorteil des Parameter-Buffer liegt darin, dass Zwischenergebnisse nicht in lokalen Variablen gespeichert werden müssen. Wichtig: der Parameter-Buffer kann nur numerische Werte speichern.

n = 20
h = 1.5
FOR i = 1 TO n
  x = ... ! berechne die X-Koordinate
  y = ... ! berechne die y-Koordinate
  PUT x, y
NEXT i
! jetzt kann man die Koordinaten wieder abrufen
PRISM n, h, GET(n*2) 

PUT

Mit PUT expr1, expr2, ... schiebt neue Werte von "links" in die Warteschlange.

GET

Mit GET (n) nimmt man die n-Werte "rechts" aus der Warteschlange.

USE

Mit USE (n) liest man die letzten n-Werte aus dem Parameter-Buffer, ohne sie aus der Warteschlange zu nehmen.

NUM_SP

Der lokale Parameter NUM_SP enthält die Anzahl der Werte die sich aktuell in der Warteschlange befinden.